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Gentechniktag am MSMG Telgte

Gentechniktag am MSMG Telgte
Mord am Gymnasium

Wer ist der Täter? Das sollen die Schüler des Biologie Leistungskurs am Maria-Sibylla- Merian-Gymnasium Telgte beim Gentechniktag am Freitag herausfinden. Dafür haben sie die ersten sechs Stunden Zeit.
Die Lehrerin des Leistungskurs Dorle Hermes hat mithilfe des Lehrers Philip Austermann eine Szene kreiert. „Der Gentechniktag wird eigentlich immer zu zweit organisiert, denn es ist viel Arbeit“, betont Frau Hermes.
Der Biologieraum soll einen kleinen Tatort darstellen. Ein Leichenumriss ist auf dem Boden aufgeklebt und und Gruppentische mit den wichtigen Materialien und einem Skript sind erkennbar. In kleinen Gruppen sollen die Gymnasiasten nun den Fall aufklären.
Doch wie genau sollen sie das anstellen?

Es liegen DNA-Spuren vor anhand derer die Schüler den fiktiven Mörder identifizieren können. Doch zuerst müssen die Schüler ein wenig das Pipettieren üben. Dann dürfen sie sich an die sehr genaue Arbeit machen. Sie überführen die sehr geringe Menge an DNA in die PCR-Tubes. Das sind ganz kleine Behältnisse. Diese Tubes kommen dann in den Thermocycler.
Nach ungefähr einer Stunde ist dann die DNA vervielfältigt. In der Zeit der Vervielfältigung stellen die Gymnasiasten ein Gel her. Die Herstellung des Gels erfolgt in der Zeit, in der der Thermocycler die DNA amplifiziert. Nach Anfärben der DNA wird diese in die winzigen Taschen des Gels überführt. Dann wird die Kammer mit dem Gel an ein Netzgerät angeschlossen und unter Spannung gesetzt. Die negativ geladenen Fragmente wandern nun, je nach Größe unterschiedlich schnell, in Richtung des Pluspols. Diesen Vorgang der Auftrennen der DNA-Fragmente mithilfe einer elektrischen Spannung nennt man Gelelektrophorese.
Wenn dieser Vorgang beendet ist können die Schüler kleine Banden erkennen. Und mithilfe diese kann dann der Täter ermittelt werden. Denn die DNA eines Verdächtigen hat dann die gleichen Banden, wie die vorliegenden am Tatort.
Doch wieso gibt es diesen Gentechniktag? Es ist einfach eine tolle Möglichkeit sich für das Abitur vorzubereiten. Dies bestätigt auch Frau Hermes: „Genetik nimmt die meiste Zeit des Unterrichts ein und so hat man die Möglichkeit praktisch zu arbeiten.“
Philip Austermann entdeckte vor einigen Jahren das Projekt durch einen Studienfreund und fügt hinzu: „So können relevante Elemente fürs Abitur behandelt werden.“
Und was erwarten die 22 Schüler des Biolologie Leistungskurses am MSMG Telgte?
„Ich hoffe, dass wir die Theorie gut in die Praxis umsetzten können“, sagt Schülerin Insa John und Finja Stange fügt hinzu: „Und ich hoffe, dass wir viel neues über Genetik und Forschung lernen.“



Franziska Ix
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