
Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium Telgte
August-Winkhaus-Str. 4
48291 Telgte
Tel.: 02504 - 73 42 78
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E-Mail: gymnasium@msmg-telgte.de
Seit der Veröffentlichung unseres ersten Artikels hat sich bei unserem Wetterballon-Projekt viel getan. Der Projektkurs NW-Technik der Jahrgangsstufe 10 arbeitet weiterhin mit großem Engagement daran, den Wetterballon erfolgreich vorzubereiten und wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen.
Inzwischen haben die verschiedenen Projektgruppen ihre Arbeit aufgenommen und bereits zahlreiche Fortschritte erzielt. Das Technik- und Sondenbau-Team entwickelt und baut die Sonde, befestigt Kamera, Sensoren und GPS-Systeme und sorgt dafür, dass alle Komponenten den Bedingungen in großer Höhe standhalten. Für die wichtigsten Instrumente wurden bereits drei exakt vermessene Installationspunkte festgelegt, um eine optimale Anordnung der Technik in der Nutzlast zu gewährleisten.
Auch das Wetter- und Flugplanungsteam hat wichtige Grundlagen für den Flug erarbeitet. Mithilfe spezieller Online-Berechnungen und Wetterdaten wurden erste Flugprognosen erstellt. Der Wetterballon wird mit einer geplanten Nutzlast von etwa 2.000 Gramm ausgestattet. Für den Aufstieg werden rund 3.940 Liter Helium benötigt, wodurch eine Aufstiegsgeschwindigkeit von etwa 3 Metern pro Sekunde erreicht werden soll.
Besonders spannend sind die Arbeiten des Forschungs- und Experiment-Teams. Die Gruppe entwickelt eigene wissenschaftliche Fragestellungen und plant verschiedene Messungen für den Flug. Mithilfe eines Arduino Nano werden mehrere Messgeräte miteinander verbunden und die erfassten Daten gespeichert. Geplant sind unter anderem Messungen der elektrischen Spannung, Untersuchungen der Ozonkonzentration mithilfe eines Ozonsensors sowie Experimente zur Stromerzeugung mit einem Solarpanel während des Fluges.
Für die Verfolgung des Ballons während des Fluges ist das Tracking- und Bergungsteam verantwortlich. Hier gibt es ebenfalls wichtige Fortschritte: Einer der beiden GPS-Tracker kommuniziert über Satellit, wodurch die Position des Ballons auch in abgelegenen Gebieten zuverlässig bestimmt werden kann. Der notwendige Vertrag für die Satellitenkommunikation wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. Darüber hinaus beschäftigt sich das Team mit Kartenarbeit, Live-Tracking und der Planung der Bergungsroute.
Nach dem Flug werden die gesammelten Daten vom Datenanalyse- und Auswertungsteam ausgewertet, in Diagrammen dargestellt und wissenschaftlich interpretiert. So können Erkenntnisse über Temperaturverläufe, Luftdruckänderungen und weitere Messwerte gewonnen werden.
Auch die Öffentlichkeitsarbeit spielt eine wichtige Rolle. Das Medien- und Dokumentationsteam begleitet das Projekt mit Fotos, Videos, Interviews und Beiträgen für die Schulhomepage sowie die sozialen Medien. Über unsere TikTok-, Instagram- und YouTube-Kanäle geben wir regelmäßig Einblicke in die Fortschritte des Projekts und berichten über wichtige Meilensteine. Parallel dazu kümmert sich das Organisation- und Öffentlichkeits-Team um die Planung, Sponsorenanfragen, Elterninformationen und weitere organisatorische Aufgaben.
Die kommenden Wochen versprechen weiterhin viele spannende Herausforderungen. Durch die enge Zusammenarbeit aller Gruppen entsteht ein Projekt, das Wissenschaft, Technik, Teamarbeit und Kreativität miteinander verbindet. Wir freuen uns darauf, die nächsten Schritte zu gehen und die Ergebnisse unserer Arbeit bald präsentieren zu können.

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